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Österreichweite Plakataktion zum Osterfest


Kardinal Schönborn bei der Präsentation: "Ostern ist für Christen das wichtigste Fest, die Mitte des Glaubens" - Lob für das "großzügige und uneigennützige Engagement überzeugter Katholiken aus der Kommunikationsbranche"


Wien, 23.3.09 (KAP) "Ostern ist für Christen das wichtigste Fest, die Mitte des Glaubens. Daraus erwächst eine tiefe Freude, die das Leben trägt. Ostern ist somit die Antwort auf die großen Fragen des Lebens: Woher komme ich? Wohin gehe ich? Was ist der Sinn meines Lebens?", betonte Kardinal Christoph Schönborn am Montag in Wien bei der Präsentation einer österreichweiten Plakataktion, die in der Fastenzeit startet und bis Ostern dauert.


Weil das Leben in der post-modernen Gesellschaft für viele sehr unübersichtlich geworden sei, brauche es wieder die "Reduktion auf das Wesentliche", unterstrich Kardinal Schönborn: "Viele Menschen wissen heute nicht mehr, warum und was zu Ostern gefeiert wird". Die Antwort auf den Plakaten sei schlicht und präzise zugleich: "Zu Ostern ist Jesus Christus von den Toten auferstanden. Ein Fest der Freude für die Menschen".


Die provokante Botschaft von der Auferstehung Jesu Christi von den Toten sei einst die Grundmotivation für die ersten Christen gewesen, sagte der Wiener Erzbischof. Daher sei er sehr dankbar, dass "auch heute durch das großzügige und uneigennützige Engagement überzeugter Katholiken aus der Kommunikationsbranche die Osterbotschaft mit den medialen Mitteln unserer Zeit den Menschen nahe gebracht wird".


Mit dieser Kommunikationsinitiative der katholischen Kirche und des Außenwerbekonzerns "Epamedia" (Europäische Plakat- und Außenmedien GmbH) sollen die Menschen im Alltag zum Innehalten angeregt werden.


Initiator dieser Kampagne ist Armin Fehle, der sich gratis und uneigennützig - ebenso wie die Agentur "Jung von Matt/Donau" und die Epamedia" - in den Dienst dieser Öffentlichkeitskampagne gestellt hat.


Osterplakatierung als Ostergeschenk


Auf den Plakatflächen der "Epamedia" werden im März und April in ganz Österreich 1.600 24-Bogen-Plakate und 16-Bogen-Plakate sowie 600 "City Lights" zu sehen sein. Zusätzlich haben die 3.000 Pfarren in Österreich Plakate im Format A3 für ihre Schaukästen erhalten.


"Der Glaube an die Auferstehung ist ein Teil der nicht sichtbaren Welt. Eine Farbe, eine Aussage. Wir zeigen, dass das Plakat mit einfachen Mitteln sichtbar machen kann, was eigentlich nicht sichtbar ist. Das Plakat ist das ideale Medium, um die Osterbotschaft zu transportieren. Wir freuen uns, dass wir diese optisch ansprechende Plakataktion mit der katholischen Kirche durchführen können. Sie ist eine Osterüberraschung für die Passanten, mit der wir Denkanstöße vermitteln wollen", erklärte "Epamedia"-Chef Heinrich Schuster.


Die Idee für die Plakataktion kommt von Armin Fehle, der schon viele Jahre im Bereich Werbung, Kommunikation und Kultur tätig ist undbetont: "Ostern ist nicht das Fest des Osterhasen. Bei Ostern geht es um die größte Geschichte aller Zeiten".


Die Kreation und Produktion der Plakate erfolgte kostenlos durch die Werbeagentur "Jung von Matt/Donau". "Epamedia" stellte die Flächen zur Verfügung, wofür Kardinal Schönborn dem Chef des Außenwerbungskonzerns, Heinrich Schuster, ein herzliches "Vergelt's Gott" sagte.




Im Sinn des Konzils


Dass die Plakataktion eine Initiative "engagierter Laienchristen"ist, entspreche "genau dem, was sich das Zweite Vatikanische Konzil gewünscht hat", so Kardinal Schönborn. Es gehe darum, "dass sich engagierte Laien mit ihrer eigenen Kompetenz in der Öffentlichkeit für ihren Glauben einsetzen".


Zugleich verwies Kardinal Schönborn auf den Konnex zur gegenwärtigen Wirtschaftskrise. So habe eine Umfrage der Tageszeitung "Der Standard" unlängst darauf verwiesen, dass sich die Menschen in der Krise wieder "auf das Wesentliche konzentrieren, auf das, was wir wirklich brauchen". Die Botschaft von Ostern biete eine solche Besinnung an; sie zeige, dass "der Mensch zum Leben bestimmt ist", so Kardinal Schönborn.


Wie "Epamedia"-Chef Heinrich Schuster auf Anfrage bestätigte, habe die Plakataktion einen gegenwärtigen Verkehrswert von rund 300.000 Euro. Zugleich hob Schuster die große Reichweite der Aktion hervor. So habe es Anfragen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum nach den Sujets der Plakate und nach dem Erfolg der Aktion gegeben. Nach dem Abschluss der Plakataktion werde man außerdem die Ergebnisse der Marktforschung zu der Aktion präsentieren, kündigte Schuster an.


O-Töne der Pressekonferenz können unter www.katholisch.at/o-toene heruntergeladen werden. Honorarfreie Pressefotos können unter www.katholisch.at/pressefotos abgerufen werden.




Generalsekretariat der Österreichischen Bischofskonferenz
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