Linzer Altbischof feiert doppeltes Jubiläum
Linz, 3.7.09 (KAP) Der Linzer Altbischof Maximilian Aichern OSB begeht sein Goldenes Priesterjubiläum und den 45. Jahrestag seiner Abtweihe. Am 9. Juli 1959 wurde Aichern in der Benediktinerabtei Subiaco bei Rom zum Priester und am 12. Juli 1964 mit 32 Jahren zum Abt des steirischen Stiftes St. Lambrecht geweiht. Die Jubiläen feiert der Altbischof am 9. Juli um 8 Uhr mit dem Linzer Domkapitel in der Pfarre Linz-Christkönig, wo er regelmäßig bei Gottesdiensten aushilft, und am 12. Juli um 10.15 Uhr in seinem Heimatkloster, dem Benediktinerstift St. Lambrecht.
Aichern, der am 26. Dezember 1932 in Wien geboren wurde, war von 1964 bis zum 16. Jänner 1982 Abt von St. Lambrecht; am 15. Dezember 1981 wurde er zum Diözesanbischof von Linz ernannt, die Weihe nahm Kardinal Franz König am 17. Jänner 1982 im Linzer Dom vor. Bis zur Amtsübergabe an Bischof Ludwig Schwarz am 18. September 2005 stand Aichern der Diözese Linz vor.
Der persönliche Kontakt zu den Menschen lag und liegt Bischof Aichern immer sehr am Herzen. Innerhalb der österreichischen Bischofskonferenz wurde ihm als "Sozialbischof" für gesellschaftliche und politische Fragen Anerkennung weit über Kirchengrenzen hinaus zuteil. Federführend war er am Zustandekommen des Sozialhirtenbriefes der österreichischen Bischöfe und am Sozialwort des Ökumenischen Rates Kirchen in Österreich beteiligt.
Heute unterstützt Aichern seinen Nachfolger Schwarz nach wie vor durch viele pastorale und bischöfliche Dienste: von Pfarrheimsegnungen, Altar- Orgel- und Glockenweihen bis zu Firmungen und Priesterbegräbnissen. Er ist auch mit diözesanen Gruppen als Reisebegleiter unterwegs und hilft bei Gottesdiensten in verschiedenen Pfarren aus, vor allem in der Pfarre Linz-Christkönig. Auch zu Diakonats- und Priesterweihen wird er immer wieder von Klostergemeinschaften im In- und Ausland eingeladen.